Mallorca-TL im März (2)

Trainingslager

So, nun ein zweiter und abschließender Beitrag aus dem Mallorca Trainingslager. Sechs gute Trainingstage mit vielen Radkilometern und ein halber Ruhetag sind vorbei. Die Woche fing letzte Woche mit einer kurzen Radausfahrt und einer kurzen Schwimmeinheit an. Da der Radverleih erst um 16 Uhr öffnete und wir schon gegen Mittag im Hotel angekommen sind, wurde die Schwimmeinheit direkt nach Ankunft eingebaut. Die Schulter hat die 30 Minuten Schwimmen gehalten. Das macht Lust auf mehr und ist ein guter Anfang. Da die Jungs aus Hannover die Strecken hier auf Mallorca schon ziemlich genau kennen, mussten keine großen Pausen eingelegt werden um den Weg zu finden. Das einrollen lief demnach flüßig.

Athletik am morgen…

Da ein Koffer von uns am Flughafen vertauscht worden war (mitsamt der Radkleidung), haben wir am nächsten Tag die Athletikeinheit vor die Radeinheit gelegt. So konnte der Koffer am Flughafen umgetauscht werden und wir konnten uns alle zusammen auf die Radausfahrt begeben. Die ersten Radausfahrten waren relativ flach und locker. So konnte man sich gut an das Klima, das Leihrad und die Insel gewöhnen.

Am Montag sollte es flach und dafür etwas länger weitergehen. Es waren um die 100 Kilometer geplant. Christoph und ich legten einen Abstecher zum Cap Formentor drauf. Cap Formentor in den späten Nachmittagstunden kann man nur empfehlen! Keine Tourismus-Busse und nur sehr wenig Autos. Das war ein guter Abschluss dieser Tour.

Verlängerung: Cap Formentor

Am nächsten Tag ging es für 110 Kilometer über Kloster Luc auf das Rad. Anschließend ging es für eien gute Stunde ins Wasser. Das Bild sagt sicherlich mehr als 1000 Worte. 🙂

Gute Stimmung vor dem Schwimmen und nach 110km Rad. Lachen statt „mimimi“!

Mittwoch folgte eigentlich ein Ruhetag. Eigentlich? Eigentlich war ein lockerer Lauf geplant. 10 Kilometer nüchtern und vor dem Frühstück. Leider bin ich falsch abgebogen und habe mich von der Natur und Ruhe leiten lassen. Als ich bemerkte das ich doch schon einige Zeit scheinbar nicht an meinem Ziel ankomme, habe ich auf die Karte geschaut und festgestellt, dass der schnellste Rückweg über 9 Kilometer an einer etwas mehr befahrenen Straße zum Hotel zurückführte. So wurden dann aus geplanten 10 Kilometern 21 Kilometer in der prallen Sonne, ohne essen und trinken – nüchtern. Auch das passiert. 😉 Ich habe es mit Fassung genommen und es als letzten Test für das vor kurzem lädierte Knie gesehen. Momentan freue ich mich über jeden Kilometer zu Fuß, auf dem Rad oder im Becken. Scheinbar folgt wieder ein Hoch?

Nach dem Ruhetag folgten noch eine lange Radausfahrt zu San Salvador und die Königsetappe mit über 3000 Höhenmetern auf 150 Kilometern.

Königsetappe

Heute, am letzten Radtag und vorletzten Tag auf der Insel, ging es abschließend nach Sa Calobra und wieder zurück 😉 Wikipedia zu Sa Calobra: „Die Straße überwindet auf ihren 12,5 Kilometern Länge einen Höhenunterschied von 682 Metern.“

Sa Calobra

 

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