Bericht: Triathlon Weiden

Wettkampf

Endlich war es soweit! Der erste Triathlon-Formtest stand an. Beim Triathlon in Weiden ging es über die Kurzdistanz (1,5km / 40km / 10km) an den Start.Am 10. Mai habe ich den Eintrag „Ausblick“ veröffentlicht und den Triathlon-Weiden-Part mit den Worten „schauen was geht!“ beendet. Also „was ging“?

Es ging über 1500 Meter im 50 Meter Freibad-Becken im Weidener Schätzlerbad los. Hier konnte ich nach ziemlich genau 23 Minuten das Becken verlassen. Das entspricht einer Durchschnittspace von etwa 1:33 min / 100 Meter (oder 3,88 km/h). Da ich auf der Kurzbahn (25 Meter) trainiere und man erfahrungsgemäß auf der 50 Meter Bahn meist etwas langsamer ist, waren die 1:33 je 100 Meter in Ordnung und weichte nur gering von angepeilten 1:30min ab.  Nicht zu schnell angegangen und solide geschwommen. Auf Rang vier konnte ich relativ entspannt das Wasser in Richtung Wechselzone verlassen. Rang vier, nach dem schwimmen, ist für mich aufjedenfall neu und zeigt, dass der Weg in die richtige Richtung geht! 😉Der Wechsel verlief reibungslos und ohne Vorkomnisse. Das Rad musste zuerst über einen kleinen Hügel (und auch wieder runter) geschoben werden, bis aufgestiegen werden durfte. Die Wechselzone war sicherlich nicht optimal platziert.

Auf dem Rad ging es, nach mehreren Versuchen ordentlich in die Schuhe zu kommen, direkt rasant los. Ich machte von Anfang Druck und versuchte meine Leistungswerte zu fahren. Hier stellte ich schnell fest, dass irgendwas nicht stimmt und meine Werte nicht mit den Ergebnissen meiner Leistungsdiagnostik (Bericht dazu folgt) übereinstimmen konnten. Ich verwarf den Plan, mich an „irgendwelche Werte“ zu halten schnell und gab mein bestes. Die Radrunde musste viermal gefahren werden – inklusive drei 180 Grad Weden. Hier einen ordentlich Rhytmus zu finden war nicht einfach, funktionierte am Ende dann ganz gut. Da die Radstrecke, mit 36 Kilometern etwas zu kurz war, konnte ich nach 57:41 Minuten, mit einem 38,2km/h-Schnitt, als vierter (dritter Altersklasse) vom Rad absteigen.

Nun zum laufen. Der Lauf fühlte sich etwas „leer“ an. Ich hatte Power, konnte aber nicht wirklich kämpfen. Es ging über, mental fordernde, 8 Runden um den Teich. 8 Runden entsprachen am Ende 9,4km und einer Pace von 4:05min/km. Der Laufsplit war der Achtbeste Gesamt und Viertbeste in der Alterklasse. Hier ist also noch Luft nach oben. Als Ausrede kann ich nur meine 18 Laufkilometer am Vortag mit Florian bringen.

Im Großen und Ganzen war der Wettkampf aber ein sehr gelungener Trainingswettkampf und zeigt, dass mein Weg in die richtige Richtung zeigt. Da ich den Wettkampf in der zweiten von drei Belastungswochen gemacht habe, bin ich mit den Leistungen zufrieden, auch wenn am Ende ein sechster Gesamtplatz und vierter Alterklassenplatz auf den Ergebnislisten stand.

Sehr gefreut hat mich, dass ich in Weiden von einem Großteil meiner Familie unterstützt wurde! Die Stimmung vor, während und nach dem Rennen war großartig und hat den ersten Triathlon der Sasion harmonisch ausklingen lassen. DANKE!Heute durfte ich meinen Belastungsblock mit 25 Laufkilomentern, mit freundlicher Unterstützung von Tante Elke auf dem Rad, bei sonnigen Verhältnissen in Nürnberg abschließen.

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